Spannungen und Konflikte gehören zum Schulalltag – zwischen Schülerinnen und Schülern, zwischen den Lehrkräften und mit den Eltern. Sie sind zunächst nichts Ungewöhnliches. Entscheidend ist, wie mit ihnen umgegangen wird.
Was können die Beteiligten selbst klären? Wann braucht es Unterstützung durch Lehrkräfte? Wann wird aus Reibung ein Konflikt – und wann sprechen wir von Mobbing?
Der pädagogische Tag schafft gemeinsame Orientierung für genau diese Fragen. Gleichzeitig lernt das Kollegium mit Restorative Circles einen modernen, strukturierten Ansatz kennen, der alle in die Klärung einbezieht. Dabei geht es weniger um Schuld, als darum zu verstehen, was passiert ist, welche Gefühle und Bedürfnisse im Spiel sind und gemeinsam zu klären, wie es weitergehen kann. Schülerinnen und Schüler werden so stärker darin unterstützt, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte zunehmend selbst zu lösen.
Ein klareres gemeinsames Verständnis davon, was normale Reibung, Konflikt und Mobbing unterscheidet – und was daraus jeweils für das pädagogische Handeln folgt.
Mehr Sicherheit darin, wann Beteiligte selbst klären können, wann Unterstützung nötig ist und welches Vorgehen zur jeweiligen Situation passt.
Restorative Circles als strukturierte Methode, die Beteiligte einbezieht, Verantwortung stärkt und Konfliktklärung nicht vorschnell an Erwachsene delegiert.
Der Tag bietet auch Raum für die Frage: Wie gehen wir selbst mit Spannungen und Konflikten um. Was gelingt schon – und könnten mehr Offenheit und gemeinsame Prinzipien hilfreich sein?
Sie stärken die Kinder und Heranwachsenden darin, unterschiedliche Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen, (wieder) Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und Konflikte zunehmend selbst zu klären.
Wir starten mit den Erfahrungen aus Ihrem Schulalltag: Welche Situationen erleben Sie immer wieder? Wo gibt es unterschiedliche Einschätzungen – und was macht Konfliktklärung manchmal so schwierig?
Das Kollegium lernt die Grundidee restorativer Ansätze und Restorative Circles kennen. An konkreten Beispielen wird sichtbar, wie Beteiligte stärker in die Klärung einbezogen werden und gemeinsam Verantwortung für den weiteren Umgang mit dem Konflikt übernehmen.
Gemeinsam schauen wir, was davon für Ihre Schule besonders hilfreich ist und wie sich die Erkenntnisse und Methoden im Alltag nutzen lassen.

Ich begleite Organisationen in Entwicklungsprozessen und erlebe dabei immer wieder, wie eng Veränderung, Zusammenarbeit und Konflikte miteinander verbunden sind.
Gerade in Schule treffen viele Perspektiven, Rollen und Erwartungen aufeinander – im Kollegium, zwischen Lehrkräften, Kindern und in der Zusammenarbeit mit den Elternhäusern.
Als Organisationsberaterin und Konfliktbegleiterin unterstütze ich dabei, Spannungen besser zu verstehen, gemeinsame Orientierung zu entwickeln und konkrete Wege für die Klärung zu finden. Dabei verbinde ich fachliche Impulse mit viel Raum für die Erfahrungen und Fragen aus dem jeweiligen Alltag.
Auch persönlich ist mir das Schulleben vertraut: Als Mutter von drei Kindern kenne ich es nicht nur aus der Perspektive der Prozessbegleitung, sondern seit vielen Jahren auch aus Elternsicht.
Was ich an der Zusammenarbeit mit Susen Stanberger besonders schätze, ist ihre Fähigkeit, unterschiedliche Sichtweisen im Kollegium zusammenzubringen und daraus gemeinsame Orientierung entstehen zu lassen. Ihre Workshops sind fachlich fundiert, sehr praxisnah und so gestaltet, dass man mit konkreten Ideen für den Schulalltag weiterarbeiten kann. Ihre Haltung, Wertschätzung und Innovationskraft erlebe ich dabei als sehr motivierend und bereichernd für die Weiterentwicklung von Teams.
Dr. Franka Christen
Schulleiterin Gesamtschule Hardt
Der Tag eignet sich für Grundschulen und weiterführende Schulen, die ihren Umgang mit Konflikten gemeinsam weiterentwickeln, mehr Orientierung im Kollegium schaffen und Schüler:innen stärker zur eigenständigen Konfliktklärung befähigen möchten.
In der Regel findet der Tag von 9:00 bis ca. 15:30 Uhr statt. Den genauen zeitlichen Rahmen stimmen wir passend zu Ihrer Schule ab.
Ja. Der pädagogische Tag ist als Präsenzformat konzipiert und findet in der Regel direkt an Ihrer Schule statt.
Ja. Vorab klären wir gemeinsam, welche Situationen und Fragestellungen Ihr Kollegium besonders beschäftigt. So kann ich Beispiele, Schwerpunkte und Arbeitsphasen passend zu Ihrer Schule gestalten.
Beides. Kurze fachliche Impulse schaffen ein gemeinsames Verständnis, der Schwerpunkt liegt aber auf Austausch, Reflexion und der Arbeit an konkreten Situationen aus dem Schulalltag. Es geht also nicht darum, einen Tag lang Vorträgen zuzuhören.
Nein, es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Der Tag vermittelt die Grundidee, den Ablauf und zentrale Prinzipien so, dass Sie damit anschließend weiterarbeiten und erste Erfahrungen sammeln können. Zur Vertiefung erhalten Sie zusätzlich weiterführendes Arbeitsmaterial.
Über den Button „Angebot anfordern“ können Sie mir die wichtigsten Eckdaten zu Ihrer Schule und Ihrem geplanten pädagogischen Tag schicken. Auf dieser Basis erhalten Sie ein passendes Angebot.
Toll, Sie haben Interesse an einem Angebot zum Thema Umgang mit Konflikten im Schulalltag. Ich unterstütze Sie und Ihr Kollegium dabei, die Konfliktkultur in Ihrer Schule zu stärken. Bitte füllen Sie jetzt die Anfrage vollständig aus, so dass wir Ihnen das für Sie und Ihre Einrichtung passende Angebot erstellen können.
Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie mir gern eine E-Mail oder rufen Sie mich an - ich freue mich auf Sie!